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Beschreibung

Zwischem dem Tagebaurand Hambach und der Bedburger Straße bei Glesch, sowie im Bereich des Tagebaus Fortuna-Garsdorf ist die Trasse auf 5 m Breite neu asphaltiert. Sie verläuft nicht völlig eben, sondern hat Gefällestrecken, die sich aus den Unterquerungen von vorhandenen Straßen, Überquerungen von Gewässern und wegen des Schutzes der Anwohner vor dem Lärm der Förderbänder ergeben haben. An den höher gelegenen Abschnitten sind Ausblicke in die umgebende Landschaft möglich.

Die asphaltierte Strecke hat Anschluss an einen asphaltierten Weg am Fuß der Wiedenfelder Höhe bis zu einem Wanderparkplatz. Auf asphaltierten Wegen ist auch der Anschluss an den Waldparkplatz am Fuß der Wiedenfelder Höhe bei Niederaußem zu erreichen, allerdings mit längerem Gefälle- bzw. Steigerungsstrecken.

Für Wanderer gibt es eine Waldweg-Verbindung entlang der Ost-Böschung der Wiedenfelder Höhe mit eindrucksvollem Ausblick auf die Anlage des Kraftwerkes Niederaußem.  

Verkehrsregeln

Der sogenannte Speedway ist Kreisradweg, darf aber auch von Inline-Skatern und Fußgängern benutzt werden. Kraftfahrzeuge aller Art - dazu zählen auch landwirtschaftliche Fahrzeuge - dürfen den Weg nicht benutzen. Ausgenommen sind lediglich Wartungsfahrzeuge zur Unterhaltung des Weges. Reiten ist auf dem Speedway ebenfalls nicht gestattet.

Entstehung

Über etwa 30 Jahre wurden Abraummassen aus dem Braunkohletagebau Hambach zu den mehr als 10 km entfernten Tagebauen Bergheim und Fortuna-Garsdorf transportiert, um die verbleibenen Resträume vollständig zu verfüllen. Dies geschah über zwei jeweils ca. 3 m breite, in einem Geländeabschnitt verlegte Förderbänder, die Tag und Nacht in Betrieb waren. Nachdem die Rekultivierung der Tagebaue Fortuna und Bergheim vollendet war, wurde die Bandanlage 2009 stillgelegt. Eigentlich sollte auch die quer durch die Landschaft gelegte Bandstrasse nach den Vorgaben der seinerzeitigen Genehmigungen wieder völlig verschwinden.

Im Zusammenhang mit der Regionale2010 Projekten :terra nova und RadRegion Rheinland entstand jedoch die Idee, für Radfahrer, Inline-Skater und Fußgänger eine ideale, kreuzungsfreie und für den motorisierten Verkehr gesperrte Verbindung zwischen den Tagebaubereichen zu schaffen und die inzwischen über 30 Jahre alte Begründung beidseits der Trasse zum großen Teil zu erhalten.

Nach den Plänen des Büros bbz, Berlin, erhält die Trasse nun ein neues Gesicht und steht seit September 2011 der Öffentlichkeit zur Verfügung.

In dem noch gesperrten Teil stellt der Erftverband zurzeit eine Verbindung zwischen der Erft und dem als Hochwasserrückhalteraum ausgebildeten Bereich im ehemaligen Tagbau Fortuns-Garsdorf her. Daher ist eine Umfahrung durch Glesch notwendig. Nach Abschluss dieser Bauarbeiten ist zu hochwasserfreien Zeiten die Mitbenutzung des Hochwassergerinnes möglich. Allerdings lässt sich die gradlinige Verbindung nur über eine Treppe schaffen, eine Umfahrung ist aber vorgesehen. Mit einer Hochwasserableitung ist nach heutigen Erkenntnissen nicht häufiger als alle 10 Jahre zu rechnen.

Später soll eine genau in der Achse der Bandstrasse liegende neue Erftbrücke den schnurgraden Verlauf der ehemaligen Bandanlage aufgreifen.